Neubau Albulatunnel II - Los 107

Vorbehandlung zur Durchörterung des Abschnitts I und II der Raibler Rauwacke aus einer Kaverne mit Zementinjektionen: Der Albulatunnel II wird parallel und in 30 m Achsenabstand vom bestehenden Albulatunnel I gebaut. Als geologisch schwierige Zone zeigte sich bereits beim Bau des Albulatunnels I (Fertigstellung 1903) die wasserführende Zone in der sogenannten Raibler-Formation (Zellendolomit). Die Kaverne liegt in der Achse des Albulatunnels II und ist nur über eine Querverbindung aus dem Albulatunnel I erreichbar. Erkundungsbohrungen ergaben, dass die Raibler-Formation in drei Abschnitte unterteilt werden kann. Der rund 20 m starke Abschnitt III, welcher den südlichen Abschluss vor dem Übergang zum festen Mylonit und Albulagranit darstellt, besteht aus siltigem Feinsand, wobei der siltige Feinsand unter einem Wasserdruck von ca. 5 bar vorliegt (schwimmende Raibler-Formation). Der Abschnitt III wurde im Schutze eines Gefrierkörpers im Gegenvortrieb aus der Kaverne Richtung Preda durch Los 106 bereits durchörtert. Im Abschnitt II ist das Gebirge schwach verfestigt, und der Abschnitt I besteht aus verfestigten, porösen und geklüfteten Gesteinen. Vor der Durchörterung des Abschnitts I + II werden mit Los 107 zur Reduktion des Wasseranfalls aus der bestehenden Abschlusswand des Gegenvortriebs drei Injektionsschirme zur Vorabdichtung erstellt.
Country
Schweiz
Reference location
Preda (GR)
Final client
Rhätische Bahn - Chur
Is Consortium
True
Start of works date
6/1/2017
End of works date
7/31/2017
Start of services date
1/1/2017
End of services date
12/31/2017
Services
Bauleitungen