Hochwasser-Entlastungsstollen der Sihl, Bauherrenunterstützung SIA-Phasen 32-33

Aufgrund des erkannten Handlungsbedarfs beim Schutz der Stadt Zürich vor seltenen Hochwasserereignissen startete der Kanton Zürich ein Projekt zur Verbesserung des langfristigen Hochwasserschutzes im Einzugsgebiet von Sihl, Zürichsee und Limmat. Teil davon ist der rund zwei Kilometer lange Entlastungsstollen (Din=6.60 m) Thalwil, der Hochwasserspitzen der Sihl durch die teilweise Ausleitung des Sihl-Abflusses in den Zürichsee überleiten soll. Der Zürichsee wirkt dabei als Retentionsbecken und gibt die übergeleiteten Wassermassen verzögert an die Limmat ab und soll somit das untere Sihltal und Zürich vor Extremhochwasser schützen. Mit der teilweisen Ausleitung von Hochwasserspitzen wird bei einem 500-jährlichen Hochwasser (HQ500 = 600 m³/s) der in der Sihl verbleibende Abfluss in der Stadt Zürich resp. beim Hauptbahnhof auf etwa 300 m³/s begrenzt. Aufgrund der für den Bau des Entlastungsstollens erforderlichen Eingriffe in die Natur und Landschaft der Sihl und des Zürichsees werden umfangreiche ökologischen Ersatzmassnahmen an der Sihl in Langnau am Albis und am Zürichsee in Richterswil umgesetzt.
Country
Schweiz
Reference location
Zürich
Final client
AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft
Is Consortium
False
Start of works date
1/1/2020
End of works date
12/31/2024
Start of services date
10/1/2015
End of services date
12/31/2017
Services
Bauherrenunterstützungen; Spezialstudien