Strassentunnel

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Tunnel Agua NegraReferences_187
Der geplante Agua Negra Tunnel soll zum Kernstück einer transkontinentalen Verkehrsachse quer durch Südamerika werden. Diese wird Porto Alegre (Brasilien) am Atlantik mit Coquimbo (Chile) am Pazifik verbinden. Der Agua Negra Tunnel erspart den Verkehrsteilnehmern dereinst den Weg über den 4'750 Meter hohen «Paso de Agua Negra», den höchstgelegenen Übergang in den Anden zwischen Argentinien und Chile. Die Passstrasse ist nur als Schotterpiste ausgebaut und lediglich in den Sommermonaten geöffnet. Der neue, zweiröhrige und doppelspurige Tunnel wird 13,9 Kilometer lang. Die beiden Röhren werden über Querschläge alle 250 Meter miteinander verbunden. Es wird mit einem Verkehrsaufkommen von rund 4'000 Fahrzeugen pro Tag gerechnet, 55 Prozent davon Lkw-Verkehr. Der Tunnel wird gleichzeitig von beiden Portalen her im Sprengvortrieb ausgebrochen. Für das Lüft ungssystem ist eine Längslüftung vorgesehen, entsprechend dem Fréjus-Tunnel in Frankreich. Dabei kann auf den Bau einer Zwischendecke verzichtet werden. Die Baukosten lassen sich dadurch wesentlich reduzieren. Vorgesehen sind zwei unterirdische Lüftungszentralen: Die eine wird über einen 500 Meter hohen vertikalen Schacht mit der Aussenwelt verbunden, die andere über einen 4,5 Kilometer langen parallelen Lüftungsstollen.
999911/5/2012Argentine/Chile
Sachverständiger BMVITReferences_264
Die österreichische Verkehrssicherheitsgesetzgebung schreibt die offizielle Genehmigung neuer Tunnel sowie Tunnelsanierungsprojekte durch das Ministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie vor. Eine Zulassung ist erforderlich für das Vorprojekt (STSG §7) sowie für das Ausführungsprojekt (STSG §8). In diesem Zusammenhang wurde Lombardi AG vom Ministerium beauftragt, die Sicherheitsgutachten für folgende Tunnelobjekte zu erstellen: - Tunnelkette Klaus - Kaisermühlentunnel - Liefering Tunnel
99991/1/2013Österreich
Vedeggio-Cassarate Strassentunnel - LockergesteinsstreckeReferences_3716
Der Tunnel Vedeggio-Cassarate hat eine Gesamtlänge von ca. 2‘630 m, durchquert den Hügel der Gemeinden Comano, Cureglia und Porza und verbindet von Westen aus das Tal Vedeggio mit dem Cassaratetal nach Osten. Neben dem Tunnel befindet sich südlich ein Sicherheitsstollen in etwa 30 m Entfernung. Vom Portal Cassarate aus durchquert der Tunnel stark heterogene Lockergesteinsschichten bestehend aus feinkörnigem Sand mit Schluff, sandigem und tonigem Schluff, die mittel bis stark konsolidiert und hauptsächlich wenig wasser-durchlässig sind. Zwischen diesen Schichten befinden sich das alte Bett und die Mäanderschlaufen des Flusses Cassarate, welche mit grobkörnigen und schluff-haltigen, kiessandigem Flussablagerungen aufgefüllt sind. Sie haben eine grössere Wasserdurchlässigkeit und können sich als druckhafte Aquifere der Stärke bis zu 20 m zeigen. Das Projekt sieht eine Vorbehandlung des Bodens vor, um die geotechnischen Eigenschaften zu verbessern und den Drainageeffekt durch den Ausbruch zu beschränken. Die Behandlung wird von der Terrainfläche aus in der Teilstrecke mit niedriger Überdeckung ausgeführt. In der restlichen Strecke erfolgt sie über die Ausbruchsfront. Die Konsolidierung ab der Oberfläche wurde mittels Jetting bifluid Behandlung durchgeführt, mit senkrechte sekanten Säulen kontinuierlich über die gesamte Länge ab den ersten 10 Metern. In den anschliessenden 20 m definieren sie den Umriss der geplanten Galerie. Wegen der Morphologie des Gebietes wurde dieser letzte Behandlungstyp nur am Haupttunnel angewandt.
99991/1/1995Schweiz
N02 - 120093 - Belchen Zweite Instandsetzung BZI 2.0References_7659
Der Tunnel Belchen auf der Autobahn A2 zwischen Basel und Egerkingen quert das Juragebirge. Der Höhenzug ist mit grossen Anteilen von Gipskeuper durchsetzt, die infolge Gebirgsquellen Schäden an der bestehenden Tragstruktur verursachen und eine Sanierung der beiden richtungsgetrennten Doppelspurröhren notwendig macht. Die wesentliche Massnahmen umfassen: - Umfassende Instandsetzung der beiden Tunnelröhren (u.a. Ersatz Sohlgewölbe, Sanierung Gewölbe inkl. Verfüllung Hohlstellen, Ersatz Zwischendecke, Umbau der Untertagbau-Zentralen; Anpassungen an Lüftungssystem, an der Entwässerung und den weiteren Betriebs- und Sicherheitsanlagen etc.); - Neue, zusätzliche Querverbindungen zwischen den Röhren; - Verfüllen der Kaminschächte und Rückbau der Kaminkopfbauwerke; - Installationsplätze für Kamine sowie Rückbau Installationsplätze Süd und Bereich Logistik Nord. Lombardi freut sich, in derselben Ingenieurgemeinschaft wie in den vorherigen Phasen nun auch das Mandat Projektverfasser Bau für die Phasen Massnahmenprojekt/Detailprojekt (MP/DP), Ausschreibung, Unterlagen für die Ausführung (UfA), Ausführung/Inbetriebnahme ausführen zu können. Die Massnahmenausführung der «Überbrückungsmassnahmen» in der Röhre Mitte (1. Schritt) erfolgen voraussichtlich im Jahr 2021 und 2022. Die Umsetzung der Instandsetzung in der Röhre Basel ist von 2023 bis 2027 vorgesehen. Anschliessend folgt der 2. Schritt der Instandsetzung in der Röhre Mitte.
9/30/203220323/1/20202032Schweiz
Neue Axenstrasse N4References_110
Im Rahmen der Netzvollendung der Nationalstrassen ist das noch fehlende Teilstück zwischen Ingenbohl und Gumpisch längs dem Urnersee auszubauen. Das Kernstück der N4 Neue Axenstrasse bilden der Sisikoner und der Morschacher Tunnel mit dem Betriebsanschluss in Ort zwischen den beiden Tunnels. Die Tunnels sind zweispurig und werden im Gegenverkehr betrieben. Der Morschacher Tunnel hat eine Länge von ca. 2.9 km und wird im Sprengvortrieb von Ingenbohl aus vorangetrieben. Der Sisikoner Tunnel hat eine Länge von ca. 4.4 km und wird aufgrund der Platzverhältnisse in den beiden Portalbereichen zur Hauptsache vom Zwischenangriff Dorni aus ebenfalls sprengtechnisch erstellt. Der Vortrieb erfolgt vorwiegend in standfesten Kalkformationen, einzig im Bereich des Riemenstaldentals werden bautechnisch ungünstigere Verhältnisse mit Palfris-Mergel erwartet. An den jeweiligen Portalen werden Lüftungszentralen erstellt. Die Lombardi AG arbeitet in diesem Projekt in der Ingenieurgemeinschaft „INGE Axen“. Die Aufgaben umfassen die Teilgebiete Tunnelbau sowie die Technische Gesamtleitung des Projektes mit folgendem Leistungsumfang: - technische Koordination zwischen den Planern und den Spezialisten; - Ausarbeitung Ausführungsprojekt, Detailprojekt und Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen; - Erstellen Unterlagen für die Ausführung; - Bauleitung.
12/31/202720278/1/20102027Schweiz
Südwestumfahrung SinsReferences_4668
Die Südwestumfahrung Sins im Süden den Kantons Aargau soll das mit über 25'000 Fahrzeugen pro Tag sehr stark belastete Dorfzentrum und dessen Zufahrtsachsen vom Verkehr entlasten. Die Grenzwerte der Lärmschutz-Verordnung werden entlang der Ortsdurchfahrt überschritten. Ebenso liegt die Schadstoffbelastung nahe respektive teilweise über den Immissionsgrenzwerten. Von Norden nach Süden umfasst das generelle Projekt Südwestumfahrung Sins den Kreisel Nord (Durchmesser ca. 40m), die knapp 70 m lange Bachtalbrücke, den anschliessenden 912 Meter langen Tagbautunnel inkl. Zentrale und mehreren Fluchtwegen, die Rad- und Fussgängerüberführung Schürmatt (Länge 40 m) und den Kreisel Süd (Durchmesser ca. 40m). Bestandteil des Projekts Südwestumfahrung Sins ist auch die Anpassung und Aufwertung der Aarauerstrasse K 124, die aus dem Kantonsstrassennetz entlassen und in einem instand gestellten Zustand an die Gemeinde Sins übergeben werden soll. Lombardi leitet federführend das Generalplanerteam, welches neben den Rohbauarbeiten auch die gesamten Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen, Lüftung, Lärmschutz, Gestaltung und Landschaftsarchitektur sowie auch die Verkehrstechnik realisiert. Im Team sind auch die Leistungen bezüglich Geologie/Geotechnik sowie Vermessung integriert. Die Bauarbeiten für die Südwestumfahrung sind im März 2019 gestartet und der Einbau der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erfolgen im ersten Halbjahr 2021. Die Eröffnung der Umfahrung ist auf September 2021 geplant, bevor für rund ein Jahr die Aarauerstrasse saniert wird. Die Gesamtkosten betragen 88,4 Millionen Franken.
6/30/202420247/1/20162024Schweiz
Tunnel BelmontReferences_563
Der Abschnitt Vennes-Chexbres der Autobahn N09 ist Gegenstand umfangreicher Instandsetzungsarbeiten, welche seit der Inbetriebnahme im Jahr 1974 fällig geworden sind. Um die durch die Verkehrsüberlastung des Abschnitts verursachten Schwierigkeiten zu meistern, ist unter anderem die Umnutzung des Pannenstreifens in eine temporäre Fahrspur (vorübergehende PUN) zwischen den Ausfahrten Vennes und Belmont geplant. Lombardi SA, Federführung der Ingenieurgemeinschaft LIG-A, ist für das Projektmanagement und die meisten tunnel- und geotechnischen Studien zuständig. Der doppelröhrige und im Richtungsverkehr betriebene Tunnel Belmont (L=ca. 350 m), wird mit Hilfe eines Schutzgerüsts über die gesamte Länge der Fahrbahn erweitert, welches den Bauraum vom Verkehrsraum unterteilt und somit die Aufrechterhaltung von zwei Spuren mit reduzierter Breite (2 x 3,50 m) während der Erweiterung des Tunnels gewährleistet. Die für den Tunnel Belmont gewählte Bauweise ist in der Schweiz wegweisend und stellt eine bedeutende technische Herausforderung, aber auch eine grosse Chance für die anderen zahlreichen Tunnel in der Schweiz dar, die in den kommenden Jahren unter Verkehr saniert oder ausgebaut werden müssen. Alle Arbeiten werden unter laufendem Verkehr durchgeführt (DTM von 65‘.000 Fahrzeuge/Tag), mit Erhaltung aller 4 Spuren in den Spitzenzeiten. Dieses Verkehrsmanagement und die Umsetzung der PUN gehen mit umfassenden Bauarbeiten einher, nebst der Erweiterung des Tunnels Belmont sind die Verbreiterung und Verstärkung anderer Bauwerke auf diesem Abschnitt verbunden.
1/1/2022202210/1/20122022Schweiz
Tunnel Seelisberg - HauptinspektionenReferences_930
Der Tunnel Seelisberg (SBT) ist ein 9'250 Meter langer, zweiröhriger und doppelspuriger Strassentunnel der Nationalstrasse N02 und verbindet Beckenried NW mit Seedorf UR. Er bildet neben dem Gotthard-Strassentunnel das grösste Tunnelobjekt zwischen Basel und Chiasso. Die beiden Tunnelröhren sind alle 300m durch Querverbindungen verbunden. Die Tunnelanlage umfasst weiter die beiden Lüftungzentralen Rütenen und die Büel beim Südportal, sowie die unterirdische Lüftungszentrale Hattig mit Vertikalschacht und Aussenanlagen sowie die Lüftungszentrale Huttegg im Kreisprofil mit Lüftungsstollen und den Aussenanlagen. Der Auftrag umfasst die Durchführung der 5-jährlichen Hauptinspektionen des Tunnels (2013/2018) und der Nebenbauwerke (2014/2019) sowie diverse Zwischeninspektionen mit folgenden Arbeitspaketen: Durchführung der Hauptinspektion mit visueller Kontrolle, Auswertung und Beurteilung für alle 43 Bauteile. Durchführung von Zwischeninspektionen von einzelnen regelmässig zu inspizierenden Bauwerksteilen inkl. Auswertung und Beurteilung. Auswertung und Beurteilung der Überwachungsmessungen im Baulos Huttegg (Tübbingverformungen) und der Amdenermergel Strecke im Baulos Rütenen (Quellhebungen). Die Zielsetzungen der Zustandsuntersuchungen sind: Bewahrung einer ausreichenden Trag- und Betriebssicherheit, Sicherstellen der Gebrauchstauglichkeit, Wahrnehmung der Verantwortung des Anlageneigentümers, Dokumentation des Bauwerkszustandes und dessen Veränderungen.
12/31/202220221/1/20142022Schweiz
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