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RD projects_12Maren Katterbach
Strukturprüfung von vorgespannten Ankern (2016 – laufend)
In der Schweiz sind zahlreiche vorgespannte Anker ohne umfassenden Korrosionsschutz sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Bauvorhaben eingebaut worden. Erst ab dem Jahr 1985 wurden solche Anker eingebaut, dessen Wirksamkeit mit der elektrischen Widerstandsmessung überprüft werden konnte. Mit der 2003 in Kraft gesetzten Norm SIA 267, Geotechnik wurden dann ganze Ankersysteme homologiert. Der Zustand der Anker, die vor 1985 eingebaut wurden, lässt sich praktisch nicht überprüfen. Oft sind die entsprechenden Plangrundlagen aus der Realisierung nicht mehr vorhanden bzw. nicht entsprechend der ausgeführten Arbeiten aktualisiert. In der Regel besteht keine vollständige Dokumentation des ausgeführten Bauwerks. Zusammen mit Partnern aus der Forschung (SUPSI, BFH) und Industrie (Injectosond AG), widmet sich die Lombardi AG intensiv diesem Thema. Ziel der Forschung ist es ein Messgerät zur Überprüfung von bestehenden permanenten, vorgespannten Ankern zu entwickeln. Insbesondere gilt es die tatsächliche Länge, die vorhandene Spannung und allfällige Fehlstellen des verbauten Ankers zu ermitteln. Zum Anwendung kommen vor allem elektrische, elektromechanische, sowie auch rein mechanische Testmethoden, welche den Anforderungen entsprechend weiterentwickelt werden. Es wird erwartet, dass die gewonnenen Messresultate eine belastbare Grundlagen zur Beurteilung des einzelnen Ankers sowie des Gesamtsystems hinsichtlich der Tragsicherheit liefern. Zudem sollen sie eine fundierte Aussage bzw. Grundlagen zur Risikobeurteilung und für einen allfällige Handlungsbedarf erlauben. Mit den Angaben zur Länge, Spannung und allfälligen Fehlstellen kann ein entsprechend spezialisierter Ingenieur schliesslich eine Überprüfung der Tragsicherheit auf Basis von belastbaren Grundlagen vornehmen sowie eine objektspezifische Massnahmenplanung empfehlen. Mit dem neu entwickelten Messgerät soll es auch möglich sein bei der neuen Ankergeneration individuell und systematisch die Anker auf Fehlstellen und die vorhandene Spannung zu überprüfen. Aufgrund der Resultate der Prüfung können Massnahmen eingeleitet werden, welche innerhalb der noch verbleibenden Restnutzungsdauer umgesetzt werden können. Das Forschungsprojekt wird seit 2017 von der Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse kofinanziert.
1/1/201612/31/2018SwitzerlandIn progress